INSTALLATION

Der installative Raum ist ein erweiterter Kunst- und Erfahrungsraum. Der Rezipient befüllt diesen mit eigenen Interpretationen und Erfahrungen und verknüpft sich so, auch über den Realraum hinaus. Verfahrensweisen der bildenden, darstellenden und medialen Kunst verschmelzen hier zu einem hybriden Erlebnis, der Raumbegriff erweitert sich.

INSTALLATION VON RAUMSEKTOR IMPLIZIEREN ÄSTHETISCHE ERFAHRUNGEN, RÄUMLICHE EXPANSIONEN UND PARTIZIPATIONSMÖGLICHKEITEN.

Interaktion als Mehrwert

Die Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt, sei es räumlich oder menschlich ist eine wesentliche Möglichkeit für die Verankerung und Erinnerung nachhaltiger Erlebnisse im Gehirn.

Kreative Handlungsaufforderungen und Möglichkeiten des spielerischen Erkunden lösen Interaktionen aus. Die Anwendung dieser dramaturgisch-aktivierende Methode erforschen wir medial wie analog.

Partizipation nach Wunsch

Partizipation bindet Zielgruppen auf verschiedenen Ebenen in Prozessen ein. Für ein gelungenes Maß an Partizipation ist es wichtig, den gewünschten Beteiligungsgrad und die Gruppierung im Vorfeld zu definieren.

Hier neue Wege zu beschreiten erfordert Mut für andere Blickwinkel. Wir entwickeln gerne mit Ihnen gemeinsam oder für Sie neue Formate. Aber natürlich gestalten wir auch mit altbewährten Erfolgsrezepten.

Mutige Formate

Unsere szenografische Formatentwicklung für Installationen berücksichtigt den Inhalt, die Dramaturgie und den Vermittlungsgrad um eine (künstlerische) Aussage zu treffen. Inszenatorische Eingriffe und Erweiterungen werden im Rahmen der zu treffenden Aussage entwickelt.

Der szenografische Raum wird als eine Erfahrungsräumlichkeit, in welcher sich Wahrnehmung, Handeln und Bewegung ereignen, betrachtet.

 

ästhetische Erfahrungen

In unseren Installationen versuchen wir, einer Vielzahl Menschen ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen. Eine ästhetische Erfahrung ist individuell, da sie immer in Rückbindung an die persönliche Lebenswelt geschieht. Es benötigt deshalb ein Angebot verschiedener Zugänge.

Gelingt die ästhetische Erfahrung kann diese zu (Selbst)Bildungsprozessen führen. Mit diesem erweiterten Wissen kreieren wir fein abgestimmte sinnliche Erfahrungs- und Handlungsfelder.

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MAK GRASSI INSTALLATION

„Floating Thoughts“ ist eine immersive Medien-Wasser-Installation welche im Museum für angewandte Kunst im Grassi in Leipzig gezeigt wurde. Anlass war das 500jährige Jubiläum Martin Luthers und ein Zitat von ihm welches “den Gedanken Raum gibt”. Beim Betreten des dunklen Raumes füllt Obertongesang den Raum und das Wasser eines Brunnens beginnt entsprechend der Frequenzhöhe des Klanges zu vibrieren. Ein Videomapping vertieft dieses Spiel der Elemente und ermöglicht dessen Rückspiegelung an Wänden und Decke des Raumes. Der Zyklus des Werdens “Entstehen – Erkennen – Auflösen” und dessen Fragilität wird vom Element Wasser reflektiert.

“Floating Thoughts” is an immersive media-water installation which was shown in the Museum of Applied Arts in Grassi in Leipzig. The occasion was the 500th anniversary of Martin Luther. When entering the dark room, overtone singing fills the room and the water of a fountain begins to vibrate according to the frequency level of the sound. A video mapping deepens this play of the elements and gives reflections of the water on the walls and the ceiling. The cycle of becoming “arising – recognizing – dissolving” and its fragility is reflected by the element water.

© Barbara Falkner / Raumsektor GmbH, Daniel Huber / Badaboom Berlin